» Update vom 5.10.2006 «  kochen & co.
 
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Rheinische Muschelsuppe
(ein feiner Baustein für ein winterliches Menü)

für 4 Portionen:

1 kleine Stange Lauch
1 Möhre
50 g Butter
750 g Miesmuscheln
200 ml Weißwein
500 ml Fischfond (fertig gekauft oder selbstgekocht)
Salz Pfeffer
100 g Crème fraiche
2 Eigelb
1/2 Bund Schnittlauch

Den Lauch (nur die weißen Teile) und die Möhre in feine Streifen schneiden.
Den Schnittlauch in Röllchen schneiden.
Die Muscheln waschen und putzen (Muscheln, die sich im Wasser nicht schließen, aussortieren).
100 ml Weißwein und 100 ml Fischfond mit etwas Salz zum kochen bringen.
Die Muscheln zugeben und bei geschlossenem Deckel garen, bis sie sich geöffnet haben (Muscheln, die sich beim garen nicht öffnen, aussortieren).
Die Muscheln aus den Schalen lösen und beiseite stellen.
Den Muschelsud durch ein feines Sieb (am besten mit einem Mulltuch oder mit Küchenkrepp ausgelegt) gießen, damit eventuell vorhandener Sand nicht in Suppe gelangt.
Die Lauch- und Möhrenstreifen in der Butter kurz andünsten, mit Muschelsud, restlichem Wein und Fischfond aufgießen.
Kurz durchkochen lassen bis das Gemüse gar ist.
Crème fraiche und Eigelb verquirlen, die heiße Suppe damit binden (nicht mehr kochen, sonst gerinnt das Eigelb).
Die ausgelösten Muscheln zufügen und die Suppe mit Schnittlauchröllchen garnieren.

Falls Sie keine Muscheln mögen, die Suppe folgendermaßen zubereiten:

Lauch- und Möhrenstreifen in Butter andünsten.
Mit Fischfond und Wein auffüllen und kurz durchkochen lassen, bis die Gemüse gar sind.
Crème fraiche mit Eigelb verquirlen, die heiße Suppe damit binden (nicht mehr kochen, sonst gerinnt das Eigelb).
Krabben oder feine Räucherlachsstreifen in die fertige Suppe geben.
Falls Sie Lachs verwenden, die Suppe statt mit Schnittlauchröllchen eventuell mit gehacktem Dill garnieren. creme
An Gottes Segen ist alles gelegen.

Deutsches Sprichwort

 
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